Follow my blog with Bloglovin ines bookshelf: Raum (Roman)

Mittwoch, 9. Januar 2013

Raum (Roman)


Geboren in einem Raum und 5 Jahre darin gelebt. 
Bis zum Tag der Flucht!

Der Lese-einstieg ins neue Jahr war gleich mal gut. Ich habe mir Raum ausgesucht, erstens auf Empfehlung eines anderen Bloggers und zweitens weil der Klappentext so spannend war. Ich habe übrigens auch ein neues, bunteres Bewertungssystem, siehe unten.

Zum Inhalt: 


Jack ist fünf Jahre und wohnt mit seiner Ma in „Raum“. In Raum gibt es ein Bett, einen Kasten, ein Klo, eine kleine Küchenecke, einen Fernseher, einen Teppich und ein Oberlicht. Jede Nacht muss Jack in „Kasten“ einschlafen, denn dann kommt Old Nick und der darf ihn nicht sehen. Erst nach seinem 5. Geburtstag beginnt Ma plötzlich, Jack zu erzählen, dass es auch noch ein „draußen“ gibt, dass die Dinge die er im Fernsehen sieht echt sind. Ma will mit Jack fliehen und sie tüftelt an einem Plan, in dem Jack mit ganz viel Mut ohne ihr ins draußen kommen soll um Ma zu befreien.
(Achtung Spoiler) Jack gelingt die Flucht und Ma wird von der Polizei befreit. Die beiden kommen in eine Klinik, wo Jack lernen muss mit der Welt umzugehen. Alles stellt eine Herausforderung dar und er muss viele Dinge erst wie ein Kleinkind lernen. Nachdem Ma unter schweren psychischen Problemen leidet wird Jack zum ersten Mal von ihr getrennt und wohnt bei seiner Großmutter. Diese versucht nun Jack Stück für Stück ins „Draussen“ einzuführen.

Meine Meinung: 

Das Buch ist aus der Perspektive des 5 jährigen Jacks geschrieben. Das bedeutet das die Sprache des Buches sehr kindlich ist und teilweise auch grammatikalisch inkorrekt. Das hat mich manchmal gestört. Das Thema finde ich sehr interessant, vor allem da man ja immer wieder von langjährigen Entführungsfällen in den Medien hört. Da Jack die Geschichte erzählt, erfährt man viele brutale Details Gott sei Dank nicht (man kann sie sich nur aus dem Zusammenhang denken). Unglaublich wie sich die Autorin in die Lage eines Kindes versetzt hat, dessen Kindheit aus einem einzigen Raum besteht. Ich finde sie hat den Eintritt in sein „draussen“ und die Probleme die ihn erwarten sehr gut erfasst. Das Buch ist spannend und aufgebaut und vermittelt trotz des schlimmen Schicksals eine positive Einstellung. Das Ende finde ich sehr schön.

Für Wen: 

Für alle die spannende Literatur mögen und gerne über tragische Schicksale lesen. 

Meine Wertung:






Inhalt: 4 
Spannung: 3 
Anspruch: 3 

Kommentare:

  1. Also Raum hat mir richtig gut gefallen. Die Sprache ist zwar schon sehr kindlich, aber mit der Weile habe ich mich daran gewöhnt und dann hat es mich auch nicht mehr gestört ;) Und schon bewundernswert, wie die Autorin es geschafft hat, sich so in die Thematik hineinzuversetzen.

    LG Filo

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    1. Ich finde es auch unglaublich wie gut die Autorin sich in das Kind und auch die Mutter hineinversetzt hat. Vorallem wie die Mutter auch versucht Jack im Raum fit zu halten und Grammatik beizubringen.
      Die Sprache hat mich trotzdem immer wieder irritiert. Ich finde manchmal war sie exterm kindlich und manchmal wieder seitenweise ganz normal.

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